MAIT

Edel verpflichtet

RERO AG

Hochleistungsfähige ERP-Software komfortabel über das Smartphone, im Webbrowser und am Desktop bedienen

Die traditionsreiche RERO AG veredelt Werkstücke aus Metall durch moderne Verfahren zur Oberflächenbehandlung. Eigentlich klar, dass der anerkannte Schweizer Spezialbetrieb auch in Sachen Unternehmenssteuerung eine vollendete Lösung bevorzugt – die er mit abas ERP gefunden hat. Immer an seiner Seite: MAIT.

Die RERO AG aus Waldenburg, knapp 30 Kilometer südöstlich von Basel, ist eine der größten und führenden Metallveredelungs- Firmen der Schweiz. Das Traditionsunternehmen bietet ein breites Spektrum an Oberflächenbehandlungen, darunter Galvanisieren, Eloxieren und Elektropolieren. Ein Transportservice und die technische Beratung erweitern das Angebot. 1882 von Heinrich Tschopp gegründet, befindet sich die RERO AG seit fast 140 Jahren im Besitz der Familie. Heute leiten Thomas Tschopp und sein Cousin Adrian die Geschäfte des Unternehmens in fünfter Generation.

Als Thomas Tschopp 2019 MAIT kontaktierte, hatte er ein klares Ziel vor Augen: Er wollte die Unternehmenssteuerung modernisieren, weniger Tabellenkalkulation per Hand und mehr Automatisierung – ohne gleich alle existierenden Systeme aufgeben zu müssen. Kurz: Er wollte abas ERP. Aus Sicht von Sabine Riemer-Müller, Geschäftsführerin der MAIT Swiss GmbH, die einzig richtige Entscheidung: „abas ERP ermöglicht eine extrem effiziente Steuerung aller Unternehmensprozesse. Sogar die Anpassung während des laufenden Betriebs ist problemlos möglich“, sagt sie. Damit nicht genug: Das robuste und wartungsarme System besitzt eine besonders flexible Architektur und ermöglicht so die einfache Integration weiterer Anwendungen. Zudem lässt sich die hochleistungsfähige ERP-Software komfortabel über das Smartphone, im Webbrowser und am Desktop bedienen.

Dass Thomas Tschopp mit seinem dringenden Wunsch nach abas ERP bei MAIT landete, ist kein Zufall: Die Software- und IT-Experten von MAIT arbeiten schon seit 1996 mit abas zusammen. Heute ist MAIT der größte abas-Partner. Weltweit! So bietet MAIT neben allen Standardfunktionen eine Vielzahl weiterer maßgeschneiderter Anwendungen auf Basis von abas ERP. Auf diese integrierten MAIT-Lösungen vertrauen heute weltweit über 400 Unternehmen aus der Fertigungsindustrie.



“Effizientere Abläufe, stärkere Automatisierung und eine Verschlankung der Softwarelandschaft. Das sind für mich die größten Errungenschaften der Umstellung.”

Thomas Tschopp, Geschäftsführer RERO AG

In sieben Schritten bis zum Start

Es kam, wie es fast kommen musste: zum Vertragsschluss. Sabine Riemer- Müller und ihre Kollegin Claudia Imhof, Expert Project Manager Business Unit abas bei MAIT, machten sich danach sofort ans Werk – und folgten der „abas GIM“, der „Global Implementation Method“. Die umfasst sieben Schritte: Zunächst wurden das Projektteam und die späteren Key User festgelegt. Im Falle der RERO AG bestand dieser engste Nutzerkreis aus fünf Personen aus der Geschäfts- und Produktionsleitung, aus dem Verkauf und aus der Buchhaltung. Nach der Vorstellung des geplanten Projektablaufs in einem gemeinsamen Kick-Off-Meeting mit allen Beteiligten führte das MAIT-Team eine IST-Analyse der bestehenden Geschäftsabläufe durch und formulierte eine gemeinsame Zieldefinition. Fast gleichzeitig begannen die MAITs mit der Ausbildung des RERO-Projektteams im Standard von abas ERP. Hier lernten die Key-User die Funktionen und die „Sprache“ von abas in ihren jeweiligen Fachbereichen zu nutzen. In der Übungsphase löst das Team dann theoretische Aufgaben, bildet das Tagesgeschäft zu Übungszwecken schon exemplarisch im abas-Standard ab. Im vierten Schritt wurden die neuen zukünftigen Abläufe mit abas ERP nun konkret gestaltet, funktionale und organisatorische Maßnahmen definiert. Diese Maßnahmen wurden in ein gemeinsames Einführungskonzept überführt, mit Prioritäten versehen, durch das Projektteam freigegeben und in Form von Arbeitspaketen im Rahmen der Systemkonfiguration abgearbeitet. Jetzt fanden auch Formularanpassungen und die Datenübernahme statt. Bei der RERO AG betraf das immerhin rund 40.000 alte Artikel, diese wurden aus dem alten ERP-System ausgelesen, in Excel von Herrn Tschopp nachbearbeitet und von MAIT per EDP in das System gespielt. Die Konfigurationsphase beinhaltete schließlich die Umsetzung organisatorischer Maßnahmen und die Tests der Arbeitspakete. Im vorletzten Schritt erfolgte ein Training für alle Endanwender, umfangreiche Durchlauftests und Checklisten bestimmten die letzten Tage. Dann schließlich: Tag X, der Go-Live von abas ERP im Januar 2021.


Starke positive Effekte - auch durch individuelle Software-Lösungen

Schon wenige Wochen nach der Einführung von abas ERP lagen die Vorteile des neuen Systems auf der Hand: „Effizientere Abläufe, stärkere Automatisierung und eine Verschlankung der Softwarelandschaft. Das sind für mich die größten Errungenschaften der Umstellung“, sagt RERO-Geschäftsführer Thomas Tschopp – der die Integration als IT-Leiter federführend begleitete. Auf seinen Wunsch sollten auch die Finanzbuchhaltung und Kostenrechnung des Unternehmens vollständig in abas ERP eingebunden werden. Eine gewisse Herausforderung: Denn weil die RERO AG nichts produziert, sondern als Lohnfertiger die Produkte seiner Auftraggeber weiterbearbeitet und veredelt, betreibt das Unternehmen eine ganz eigene Art der Kostenrechnung. Bei der sind die Produktionsbereiche (Profit Center) die Kostenträger, die in die Kostenrechnung einfließen. Ihr Anteil bemisst sich in der Regel an der Zeit, die die Artikel in jedem Profit Center von ihrem Eintreffen bis zum Versand verbringen. Die Herausforderung: In abas ERP sind physische Artikel als Kostenträger vorgesehen, keine solchen Profit Center. Claudia Imhof von MAIT erinnert sich: „Für uns war diese Konstellation ebenso neu wie für abas ERP. Wir mussten unsere Expertise also voll ausschöpfen“, sagt sie. Deshalb hatte Imhof kurzfristig zusätzlich einen ausgesprochenen Finanz- und Buchhaltungsfachmann ins Projektteam geholt. „Zusätzlich haben wir ein Programm zur Unterstützung von Buchungen und Rückmeldungen aus der Fertigung entwickelt. Es meldet seitdem die Erledigung mehrerer Produktionsschritte und ermöglicht dadurch erst die entsprechende Zeiterfassung“, erinnert sich das MAIT Swiss Programmierer Team. Alles in allem also: ein Meisterstück.


Hochzufrieden mit MAIT

Wen wundert‘s, dass Thomas Tschopp die Partnerschaft und das Endergebnis so positiv bewertet: „Die Zusammenarbeit mit MAIT lief beispiellos gut. Oft habe ich erlebt, dass sie eigentlich schon genau wussten, was wir brauchten – bevor wir sie darauf aufmerksam gemacht hatten. Und die Umsetzung war natürlich nicht zu beanstanden“, sagt der junge Geschäftsführer. Für ihn und seinen Cousin Adrian fängt die Digitalisierung der RERO AG gerade erst an. Möglicher nächster Schritt: ein Dokumentenmanagement aus der Cloud. Was immer es auch sein wird: Die MAITProfis werden die Software- und IT-Infrastruktur der RERO AG auch in Zukunft gerne weiter „veredeln“ – ebenso wie es das Schweizer Traditionsunternehmen seit 140 Jahren mit den Werkstücken seiner Kunden macht.

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