MAIT

Virtual Reality Lösung zur digitalen Produktentwicklung

BSH Hausgeräte GmbH

Marktführer der Hausgerätebranche in Europa

Produkte zum Kochen und Backen, Waschen und Trocknen, Spülen, Kühlen und Gefrieren sowie zahlreiche kleine Hausgeräte machen das tägliche Leben angenehmer und leichter. Die BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH (BSH) ist Marktführer der Hausgerätebranche in Europa, die Produkte stehen für höchste Qualität und ausgezeichnetes Design. Mit einem strategischen Innovationsmanagement entwickelt die BSH die Technik für die Hausgerätewelt von morgen.

Produktentstehungsprozess Virtual Reality

Dabei wird nichts dem Zufall überlassen und bereits in sehr frühen Phasen des Produktentwicklungsprozesses (PEP) werden Funktion und Design der Hausgeräte unter die Lupe genommen. Design spielt bei den Geräten der BSH eine zentrale Rolle. Daher ist die Arbeit mit Prototypen in allen Phasen der Produktentwicklung essenziell. Prototypen physisch zu erstellen ist kostspielig und zeitaufwändig:

Marketing und Vertrieb nutzen externe Ressourcen für Fotos und Katalogerstellung, für international notwendige Abstimmungen reisen Mitarbeiter mit Prototypen um die Welt. Neben den Aspekten wie Kosten und Zeit kommt hinzu, dass es bislang keinen abteilungsübergreifenden Visualisierungsprozess gibt.

Unter dem Motto „Lösung für die digitale Produktentwicklung“ geht man bei der BSH neue Wege und ergänzt das Spektrum im Prototypenbau um virtuelle Designmodelle und virtuelle Prototyen. Dafür startete die BSH ein Virtual-Reality-Projekt (VR-Projekt): Virtual Reality sollte in den Arbeitsablauf des Produktentstehungsprozesses und in die BSHIT- Struktur integriert werden. Zudem sollte die Zusammenarbeit der involvierten Abteilungen vereinfacht und gefördert werden. Von Anfang an wurde der Schwerpunkt auf eine konsequente Prozessintegration gelegt.


Es galt, die digitalen Prototypen und die VR-Software Autodesk® VRED™ Professional 2014 in das bereits bestehende PLM-System Teamcenter von Siemens PLM-Software einzubinden. Ein so umfangreiches und innovatives Projekt bedarf guter und strukturierter Planung; werden doch bisherige Prozesse und Methoden angepasst und durch neue ergänzt. Partner für dieses Projekt waren neben MAIT, ein Spezialist für PDM/PLM, und nVIZ, der Experte für digitale Produktentwicklung, auch der Softwarehersteller Autodesk – Unternehmen, die über exzellentes Know-how und langjährige Erfahrung verfügen.

MAIT, Experte für CAD-, PDM- und PLM-Lösungen legt einen Schwerpunkt auf die Umsetzung durchgängiger Lösungen in Unternehmen. Für das Projekt VirtualReality@BSH zeichnet MAIT als Generalunternehmer verantwortlich. Als PLM-Spezialist kümmert sich der Systemintegrator um die Integration vorhandener Daten in das PLM-System Teamcenter und um die Umsetzung der Schnittstelle VREDTeamcenter, damit die Visualisierungssoftware nicht isoliert im Unternehmen eingesetzt wird.

Im Projekt VR@BSH hat nVIZ die Anforderungen aus allen BSH-Bereichen zusammengetragen, die Methodik entwickelt und die Spezifikation erstellt. Nach umfangreichen Benchmarks wurden die Software-Tools und Entwicklungspartner durch nVIZ vorgeschlagen, das Projektkonsortium zusammengestellt und die Gesamtprojektleitung seitens der Auftragnehmer übernommen.

Als Software kommt die 3D-Visualisierungssoftware Autodesk® VRED™ Professional 2014 (vormals PI-VR) zum Einsatz. Mit Autodesk® VRED™ Professional 2014 werden High-End-Produktdarstellungen und virtuelle Prototypen für den Produktentwicklungsprozess sowie für digitale Medien erstellt. Das technische Realisierungskonzept, das MAIT zusammen mit den Partnern nVIZ und Autodesk vorgeschlagen hat, überzeugte nicht zuletzt durch die aufgezeigten Möglichkeiten und Stärken, die eine Schnittstelle für die konsequente Prozessintegration bedeutet.

„Vereinfacht ausgedrückt ging es darum, die VR-Software VRED an das PLM-System Teamcenter anzubinden. Praktisch verlief die Implementierung dieses komplexen Projektes in drei Phasen“, fasst Volker Wallbott, Leiter Business Unit Siemens PLM Dienstleistung bei MAIT die Komplexität des Projektes zusammen.

  • Erstes Etappenziel war, die in Teamcenter verwalteten CAD-Daten direkt in VRED zu laden, um die Konstruktionsdaten für eine entsprechende 3D-Visualisierung zu nutzen und damit schon erste VR-Projekte mit ihren Einsparpotenzialen zu ermöglichen.

  • Nach dem zweiten Schritt war es zusätzlich möglich, die in VRED erzeugten VR-Objekte, wie VREDProjekte, Shader, Szenen, Kamera und Lichtobjekte, in Teamcenter zu speichern.

  • Dies waren die wesentlichen Voraussetzungen und Vorbereitungen für den dritten und relevanten Schritt, der die komplette Verwaltung der Daten umfasst, um automatisiert und workflow-gesteuert aus Teamcenter ein VR-Objekt mit den relevanten Einstellungen zu erstellen. Änderungen an den CAD-Daten werden hierbei von der Schnittstelle TCeasy VR@PLM erkannt und von der Visualisierungssoftware verarbeitet.

Wir beraten Sie gerne.